Tatverdächtiger nach Angriff auf Frau mit Davidstern-Shirt in Heidelberg gefasst
Drei Tage nachdem er ein Ehepaar in Heidelberg offenbar aus einem politischen Motiv heraus verletzt haben soll, ist der Tatverdächtige gefasst. Der 29 Jahre alte Mann sitzt in einer Justizvollzugsanstalt, wie die Polizei in Mannheim am Freitag mitteilte. Er soll eine Frau an ihrem T-Shirt gepackt und sie aufgefordert haben, es auszuziehen. Auf dem Shirt waren ein Davidstern und der Schriftzug "Bring them home now" zu sehen.
WeiterlesenMordprozess in Zusammenhang mit Hawala-Banking: Lebenslange Haft in Bochum
Im Prozess um einen Mord im Zusammenhang mit sogenanntem Hawala-Banking hat das Landgericht Bochum drei Männer zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Kammer verurteilte die Angeklagten wegen heimtückischen Mordes, wie eine Gerichtssprecherin am Freitag sagte. Die Männer sollen im September 2023 einen 31-jährigen Syrer vor ihrem Ladenlokal in Recklinghausen erstochen haben. Rechtskräftig ist das Urteil noch nicht.
WeiterlesenParalympics: Judoka Sass kämpft um Bronze
Judoka Lennart Sass kämpft bei den Paralympischen Spielen in Paris um Bronze. Der 24-Jährige wurde in der Klasse bis 73 Kilo J1 im Halbfinale gegen Jergali Schamej aus Kasachstan wegen einer unerlaubten Technik mit der Roten Karte disqualifiziert und verpasste deshalb den Finaleinzug. Damit kämpft der WM-Dritte des Vorjahres bei seiner Paralympics-Premiere am späten Nachmittag gegen Schochruch Mamedow aus Usbekistan um die Bronzemedaille.
WeiterlesenUrteil in Waldshut-Tiengen: Psychiatrie für 19-Jährigen nach Tötung von Familie
Fünf Monate nach der Tötung von drei Menschen in Hohentengen in Baden-Württemberg wird ein 19-Jähriger in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Das Landgericht Waldshut-Tiengen stellte in seinem am Freitag verkündeten Urteil fest, dass der junge Mann Ende März seine Eltern und seinen Bruder mit einem Klappmesser erstochen hatte. Zur Tatzeit sei er aber nicht schuldfähig gewesen.
WeiterlesenMosambik gibt grünes Licht für Mammutprojekt zur Aufforstung von Mangrovenwäldern
200 Millionen neue Bäume in 60 Jahren: Mosambik hat ein großangelegtes Projekt zur Wiederaufforstung ökologisch bedeutsamer Mangrovenwälder genehmigt, die auch einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leisten sollen. Wie das Unternehmen Blue Forest, das die entsprechende Lizenz für die Pflanzungen erhielt, am Freitag mitteilte, sollen die Aufforstungsarbeiten noch im Herbst beginnen.
WeiterlesenHabeck will Regeln für chinesische Plattformen wie Shein verschärfen
Das Wirtschaftsministerium will chinesische Online-Plattformen wie Shein und Temu, die extrem billige Mode und Ware anbieten, stärker regulieren und so den Verbraucherschutz erhöhen. "Wer online einkauft, muss sich auf sichere und unbedenkliche Produkte verlassen können", erklärte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) am Freitag. Er präsentierte einen Aktionsplan E-Commerce, der sicherstellen soll, dass alle Unternehmen die dazu nötigen deutschen und europäischen Sicherheitsstandards erfüllen.
WeiterlesenAnschlag in München: Täter schoss auf Israels Generalkonsulat und NS-Dokumentationszentrum
Bei dem versuchten Anschlag in München hat der Täter mehrfach auf das israelische Generalkonsulat geschossen. Der 18-Jährige habe zwei Schüsse auf das Gebäude abgegeben und dabei Glasscheiben getroffen, sagte der Leiter Einsatz der Münchner Polizei, Christian Huber, am Freitag in der Landeshauptstadt. Zuvor habe er versucht, von einem Parkplatz aus über ein Auto den Zaun zum Generalkonsulat zu überwinden, was ihm aber nicht gelungen sei.
WeiterlesenBerliner Zoo zeigt sich erfreut über Entwicklung junger Pandazwillinge
Der Berliner Zoo hat sich gut zwei Wochen nach der Geburt der Pandazwillinge erfreut über deren Entwicklung gezeigt. Die Jungtiere legten gewichtsmäßig kräftig zu und entwickelten sich "prächtig", teilte der Zoo in der Hauptstadt am Freitag mit. Die Geburt der Tiere vor zwei Wochen war erst die zweite Geburt von Pandas in Deutschland überhaupt.
WeiterlesenRussland plant nach US-Sanktionen gegen Staatssender Maßnahmen gegen US-Medien
Als Reaktion auf US-Sanktionen gegen seinen Staatssender RT will Russland nun im Gegenzug landesweite Beschränkungen für US-Medien einführen. Da es in den USA keine staatliche Nachrichtenagentur und keinen Staatssender gebe, sei eine "symmetrische Antwort" zwar nicht möglich, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Freitag der staatlichen Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Es werde aber "sicherlich" Maßnahmen zur Einschränkung der Informationsverbreitung durch US-Medien geben. Konkrete Inhalte nannte Peskow zunächst nicht.
WeiterlesenRegierung rechnet mit Verlängerung der Grenzkontrollen
Die Bundesregierung geht davon aus, dass die Kontrollen an den Grenzen zu vier Nachbarländern verlängert werden. "Diese Binnengrenzkontrollen werden voraussichtlich weiter erforderlich sein", sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Freitag in Berlin. Die Grenzkontrollen zu Polen, Tschechien und der Schweiz sind derzeit bis Mitte Dezember befristet, die zu Österreich bis Mitte November. Es sei davon auszugehen, dass die Kontrollen in allen vier Fällen "auch über den Dezember hinaus" nötig seien, sagte der Sprecher.
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