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Brot für die Welt: Zivilgesellschaft in immer mehr Staaten eingeschränkt

Brot für die Welt: Zivilgesellschaft in immer mehr Staaten eingeschränkt

Nur 3,4 Prozent der Weltbevölkerung und damit 277 Millionen Menschen leben in Ländern, in denen Meinungs-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit umfassend garantiert sind. Zu diesem Ergebnis kommt der am Montag veröffentlichte neunte Atlas der Zivilgesellschaft von Brot für die Welt. Über 70 Prozent aller Menschen leben hingegen in Staaten, in denen der zivilgesellschaftliche Raum unterdrückt oder vollständig geschlossen ist. Auch in Deutschland hat sich die Lage verschlechtert.

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Baugenehmigungen auch im März gestiegen - Folgen von Iran-Krieg befürchtet

Baugenehmigungen auch im März gestiegen - Folgen von Iran-Krieg befürchtet

Auch nach Beginn des Iran-Krieges ist die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland weiter gestiegen. Im März wurden 21.800 neue Wohnungen in neuen und bestehenden Gebäuden genehmigt - 11,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Die Branche befürchtet jedoch, dass sich die Folgen des Krieges in den kommenden Monaten negativ auswirken werden.

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Geldwäsche-Vorwürfe: Früherer Selenskyj-Berater Jermak kommt gegen Kaution frei

Geldwäsche-Vorwürfe: Früherer Selenskyj-Berater Jermak kommt gegen Kaution frei

In dem aufsehenerregenden Korruptionsprozess um den ehemaligen Berater des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Andrij Jermak, hat der Beschuldigte die geforderte millionenschwere Kaution hinterlegt. Das oberste ukrainische Antikorruptionsgericht hatte in der vergangenen Woche eine 60-tägige Untersuchungshaft für Jermak angeordnet, sofern er nicht eine Kaution von 140 Millionen Hrywnja (umgerechnet etwa 2,7 Millionen Euro) hinterlegt, dem kam Jermak nun nach Angaben eines Gerichtssprechers vom Montag nach. Bis zum Ende des Tages soll er demnach aus der Untersuchungshaft entlassen werden.

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Kreuzfahrtschiff "Hondius" nach Hantavirus-Ausbruch in Rotterdam eingetroffen

Kreuzfahrtschiff "Hondius" nach Hantavirus-Ausbruch in Rotterdam eingetroffen

Das von einem Hantavirus-Ausbruch betroffene Kreuzfahrtschiff "Hondius" ist am Montag in Rotterdam eingetroffen. Das Schiff legte am Vormittag im Hafen der zweitgrößten Stadt der Niederlande an, wo die letzten 27 Menschen von Bord gehen sollten. Es handelt sich um 25 Besatzungsmitglieder und zwei medizinische Mitarbeiter, die nach der Evakuierung der Passagiere auf dem Schiff geblieben waren. Auch die Leiche einer Deutschen, die am 2. Mai an den Folgen einer Hantavirus-Infektion gestorben war, sollte von Bord gebracht werden.

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Keine Ware trotz Bezahlung: Betreiber von Fakeshops in Untersuchungshaft

Keine Ware trotz Bezahlung: Betreiber von Fakeshops in Untersuchungshaft

Ein deutscher Betreiber von mehr als 140 Fakeshops im Internet ist auf den Philippinen festgenommen worden und sitzt in Bayern in Untersuchungshaft. Über seine Scheinfirmen sollen mindestens 8000 Bestellungen getätigt worden und ein Schaden von mehreren hunderttausend Euro entstanden sein, wie die Zentralstelle Cybercrime in Bamberg und die Polizei am Montag gemeinsam mitteilten.

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Mutmaßlicher Millionenbetrüger an Frankfurter Flughafen festgenommen

Mutmaßlicher Millionenbetrüger an Frankfurter Flughafen festgenommen

Einen international zur Fahndung ausgeschriebenen mutmaßlichen Millionenbetrüger haben Polizisten am Flughafen in Frankfurt am Main festgenommen. Der 62-jährige Deutsche sei vor seiner Ausreise in die türkische Metropole Istanbul gefasst worden, teilte die Bundespolizei in Frankfurt am Montag mit.

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Tochter brutal getötet und in Main geworfen: Vater nach 25 Jahren festgenommen

Tochter brutal getötet und in Main geworfen: Vater nach 25 Jahren festgenommen

Knapp 25 Jahre nach dem Fund einer mit einem Sonnenschirmständer beschwerten Leiche einer Jugendlichen im Main in Frankfurt haben Ermittler den Fall mutmaßlich aufgeklärt. Die zunächst unbekannte Tote sei als 16-Jährige aus Offenbach identifiziert worden, teilten die Staatsanwaltschaft Frankfurt und das hessische Landeskriminalamt in Wiesbaden am Montag mit. Deren heute 67-jähriger Vater sei wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft genommen worden.

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Ryanair meldet starkes Gewinnplus - Ausblick unsicher

Ryanair meldet starkes Gewinnplus - Ausblick unsicher

Die Billig-Airline Ryanair hat in ihrem Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr ein deutliches Gewinnplus verbucht: Der Überschuss fiel mit 2,174 Milliarden Euro rund 35 Prozent höher aus als im Vorjahr, wie das irische Unternehmen am Montag mitteilte. Wegen der Unsicherheit infolge des Iran-Krieges gab Ryanair keine Prognose für das angelaufene Geschäftsjahr ab.

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Ukraine: Mehr als 30 Verletzte nach nächtlichen russischen Angriffen

Ukraine: Mehr als 30 Verletzte nach nächtlichen russischen Angriffen

Bei massiven nächtlichen russischen Angriffen sind in der Ukraine nach Behördenangaben mehr als 30 Menschen verletzt worden. Der Leiter der örtlichen Militärverwaltung, Oleksandr Ganscha sprach am Montag von 26 Menschen Verletzten in der Industriestadt Dnipro. Die russischen Streitkräfte griffen ihm zufolge sechs Bezirke der Region "mit Raketen, Drohnen, Artillerie und Fliegerbomben" an. Fünf weitere Verletzte wurden aus den Städten Odessa, Cherson und Saporischschja gemeldet.

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Expertenrat sagt Verfehlen von Klimazielen voraus - Kritik an Bundesregierung

Expertenrat sagt Verfehlen von Klimazielen voraus - Kritik an Bundesregierung

Deutschland wird seine Ziele bei der Senkung der Emissionen für 2030 und das folgende Jahrzehnt nach aktuellem Stand deutlich verfehlen: Zu diesem Ergebnis kommt der unabhängige Expertenrat für Klimafragen in seinem am Montag vorgelegten Prüfbericht. Das im März vom schwarz-roten Kabinett beschlossene neue Klimaschutzprogramm bewerten die Fachleute darin als ungenügend: Selbst bei vollständiger Umsetzung des Programms könne "keines der gesetzlichen Ziele bis 2040 erreicht werden", heißt es in dem Gutachten.

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