Huthis weiten Angriffe auf saudiarabische Hauptstadt Riad aus
Schäden an einem Kindergarten, in Sicherheit gebrachte Schüler und Diplomaten sowie anhaltende Attacken auf Flughäfen: Die pro-iranische Huthi-Miliz im Jemen hat ihre Angriffe auf Saudi-Arabien ausgeweitet. Eine von Riad angeführte Militärkoalition gab am Donnerstag bekannt, zwei auf Riad zusteuernde Raketen abgefangen zu haben. Kurze Zeit später trafen Trümmer einen Kindergarten und eine Gesundheitseinrichtung. Es handelte sich um die bisher größte Angriffswelle auf Saudi-Arabien seit dem Beginn des Iran-Kriegs, in den das Königreich immer weiter hineingezogen wird.
WeiterlesenBayern: Mann bei behördlicher Waffenkontrolle in Wohnhaus erschossen
Bei einer behördlichen Waffenkontrolle hat ein Mann am Donnerstag in einem Wohnhaus im bayerischen Berngau in der Oberpfalz einen Mensch erschossen. Das männliche Opfer sei vor dem Haus geborgen worden, in dem sich der Verdächtige weiter verschanze, teilte die Polizei in Regensburg mit. Ein weiterer Mensch wurde nach früheren Polizeiangaben schwer verletzt.
WeiterlesenBritischer Regierungschef bei Merz: Burnham will engere Zusammenarbeit mit Berlin und der EU
Bei seinem Antrittsbesuch in Berlin bei Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat Großbritanniens Premierminister Andy Burnham für eine Wiederannäherung seines Landes an die Europäische Union plädiert. Er setze sich sehr dafür ein, im Zuge eines für November geplanten EU-Großbritannien-Gipfels eine engere Zusammenarbeit zu erreichen und zu prüfen, ob Großbritannien näher an Europa herangeführt werden könne, sagte Burnham am Donnerstag.
WeiterlesenAnklage erweitert: USA beschuldigen Maduro nun auch der Folter
Der entmachtete venezolanische Präsident Nicolás Maduro muss sich in den USA nun auch wegen Foltervorwürfen verantworten. Die US-Staatsanwaltschaft reichte am Donnerstag eine weitere Anklage gegen Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores ein, wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht. Das Paar ist bereits wegen "Drogenterrorismus" angeklagt.
WeiterlesenSteinmeier hebt bei Staatsbesuch in Paris deutsches Bekenntnis zu Europa hervor
Bei seinem Staatsbesuch in Frankreich hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das deutsche Bekenntnis zu Europa hervorgehoben. "Die Deutschen werden gute Europäer bleiben", versicherte Steinmeier am Donnerstag im Elysée. Er wolle dies den Franzosen sagen, "in Zeiten, in denen in Deutschland Wahlen stattgefunden haben, die weltweit diskutiert werden", fügte er hinzu. "Deutschland kann nur als europäisches Deutschland erfolgreich sein, eng eingebettet in die Europäische Union", betonte Steinmeier mit Blick auf sorgenvolle Kommentare in Frankreich nach den jüngsten Wahlerfolgen der europakritischen AfD etwa in Sachsen-Anhalt.
WeiterlesenZentralrat der Juden kritisiert Berliner Vereinbarung zu Antisemitismus
Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, hält die jüngste Vereinbarung von Linken, Grünen und SPD in Berlin zur Bekämpfung des Antisemitismus für unzureichend. In dem Papier sei von "'Sanktionsmechanismen' bei antisemitischen Vorfällen in den Fraktionen" die Rede, sagte Schuster dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Freitagsausgaben). Für Sanktionen gebe es bei der Linkspartei "seit Monaten zahlreiche, schwerwiegende Anlässe". Konsequenzen, die über Lippenbekenntnisse hinausgingen, gebe es aber bis heute nicht.
WeiterlesenEthikbehörde: Trump-Trust investiert massiv in Meta und SpaceX
US-Präsident Donald Trump und seine Familie haben massiv in die Technologiekonzerne Meta und SpaceX investiert. Der Treuhandfonds, der Trumps Vermögenswerte verwaltet, habe im August Aktien der Instagram-Mutter Meta im Wert von bis zu 25 Millionen Dollar (gut 22 Millionen Euro) gekauft, teilte die US-Ethikbehörde (Office of Government Ethics, OGE) am Donnerstag mit. Dazu kämen Unternehmensanleihen des Raumfahrtunternehmens Space X im Wert von bis zu fünf Millionen Dollar.
WeiterlesenCeferin tritt zur Wiederwahl als UEFA-Chef an
Der Slowene Aleksander Ceferin will im kommenden Jahr für eine vierte und letzte Amtszeit als Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA) kandidieren. Wie der Verband am Donnerstag bestätigte, hat der 58-Jährige den Chefs der 55 UEFA-Mitgliedsverbände bei einem Treffen in Berlin mitgeteilt, dass er sich beim Kongress am 22. April 2027 in Astana/Kasachstan erneut zur Wahl stellen werde.
WeiterlesenUEFA stellt Reformen vor: Gegenkandidat lässt auf sich warten
Noch kein Gegenkandidat, aber eine "klare Richtung" für den FIFA-Machtkampf - das ist das Ergebnis des "Anti-Infantino-Gipfels" der Europäischen Fußball-Union (UEFA). Nach dem Treffen in Berlin stellten die Europäer am Donnerstag ihre Reformvorschläge für den Weltverband vor, denen einer Mitteilung zufolge bis auf Aserbaidschan alle 55 UEFA-Mitgliedsverbände zustimmten. Dazu bekräftigte der europäische Verband, dass für die FIFA-Präsidentenwahl im März 2027 in Rabat/Marokko eine Alternative zu Amtsinhaber Gianni Infantino her soll.
WeiterlesenRückschlag für Italo: Gericht kassiert Vorgaben für mehr Wettbewerb für Deutsche Bahn
Erfolg für die Deutsche Bahn im Ringen um den Markteinstieg der italienischen Bahngesellschaft Italo in Deutschland: Die DB muss ihren Zugverkehr auf besonders belasteten Strecken laut einem Gerichtsurteil nun doch nicht zugunsten von Konkurrenten einschränken. Das Verwaltungsgericht Köln stufte am Donnerstag eine Wettbewerbsklausel für Fernverkehrsstrecken mit Kapazitätsobergrenzen per Eilbeschluss als rechtswidrig ein. Die Bahn begrüßte das Urteil. Italo erklärte, dennoch an seinem Plänen für einen Markteintritt im Jahr 2028 festhalten zu wollen.
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