Ratspräsident Michel will für EU-Parlament kandidieren und vorzeitig zurücktreten
EU-Ratspräsident Charles Michel will bei der Europawahl kandidieren und bei einer Wahl ins Parlament mehrere Monate vor Ende seines Mandats zurücktreten. "Ich habe beschlossen, bei der Wahl zum Europäischen Parlament im Juni 2024 zu kandidieren", sagte er am Sonntag belgischen Zeitungen. Er werde sein Amt als Ratspräsident noch fortsetzen, "bis ich am 16. Juli als Mitglied des Europäischen Parlaments vereidigt werde". Sein geplanter Abgang rief Kritik hervor.
WeiterlesenErdbeben in Japan: Über 90 Jahre alte Frau nach fünf Tagen aus Trümmern gerettet
Nach dem verheerenden Erdbeben in Japan mit mindestens 128 Toten ist eine seit fünf Tagen verschüttete, hochbetagte Frau lebend aus den Trümmern eines Hauses gerettet worden. Die über 90 Jahre alte Frau wurde nach Angaben des Fernsehsenders NHK nach ihrer Rettung in der Stadt Suzu auf der hart getroffenen Halbinsel Noto in ein Krankenhaus eingeliefert. Schnee und Stürme erschwerten am Sonntag die Rettungsbemühungen. 195 Menschen galten noch als vermisst - die Zahl von bisher 128 Todesopfern dürfte deshalb noch steigen.
WeiterlesenDeutscher Gewerkschaftsbund pocht auf weitere Anhebung des Mindestlohns
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) pocht auf eine weitere Anhebung des Mindestlohns noch in diesem Jahr. Die "mickrige" Erhöhung um 41 Cent fange die Teuerung der Lebenshaltungskosten "nicht ansatzweise" auf, sagte DGB-Chefin Yasmin Fahimi der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).
WeiterlesenUnterwanderung der Bauernproteste: Aiwanger sieht Verunglimpfung von links
Der Chef der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, sieht in der vielfach geäußerten Befürchtung einer Unterwanderung der Bauernproteste durch Extremisten eine gezielte Verunglimpfung "von linker Seite". Die "überwältigende Mehrheit der Landwirte" habe mit Extremismus nichts zu tun, sagte der stelltvetretende bayerische Ministerpräsident der "Welt" (Montagsausgabe).
WeiterlesenUS-Flugaufsicht ordnet Inspektion von 170 Boeing-Maschinen an
Nach der Notlandung einer Boeing 737 MAX 9 in den USA hat die US-Flugaufsichtsbehörde FAA für rund 170 Maschinen des Typs sofortige Inspektionen angeordnet. Die Überprüfungen würden vier bis acht Stunden pro Flugzeug in Anspruch nehmen, teilte die FAA am Samstag im Kurzbotschaftendienst X (früher Twitter) mit. Inzwischen zogen Airlines weltweit die Maschinen aus dem Verkehr, was am Wochenende zu Dutzenden Flugausfällen führte.
WeiterlesenDürr wieder Zweite, nur Olympiasiegerin Vlhova schneller
Skirennläuferin Lena Dürr hat beim Weltcup-Slalom im slowenischen Kranjska Gora ihre bestechende Form auch im neuen Jahr unter Beweis gestellt. Beim wilden Rodeo auf einer ramponierten Piste kämpfte sich die Münchnerin mit 0,72 Sekunden Rückstand den zweiten Rang hinter der souveränen Olympiasiegerin Petra Vlhova aus der Slowakei. Für Dürr war es im sechsten Slalom des Winters bereits die vierte Podestplatzierung.
WeiterlesenDeutsche Männer-Staffel setzt Podestserie fort
Die deutschen Biathleten haben beim Heimweltcup in Oberhof ihre Podestserie in der Staffel fortgesetzt. Das Quartett um Roman Rees, Benedikt Doll, Philipp Nawrath und Philipp Horn kam nach 4x7,5 Kilometern am ausverkauften Rennsteig auf Platz zwei, nach einer Strafrunde und 15 Nachladern fehlten 2:01,9 Minuten auf die Norweger. Für die Männer-Staffel des DSV war es das dritte Podest im dritten Saisonrennen, zuletzt stand sie im Weltcup im März 2022 neben dem Treppchen.
WeiterlesenFrankreich will 14 neue Atomkraftwerke bauen - und damit viel mehr als geplant
Frankreich will in den kommenden Jahren zusätzlich zu bereits geplanten sechs Atomkraftwerken acht weitere Meiler bauen - und damit weitaus mehr als bislang vorgesehen. Ein aktueller Gesetzentwurf sehe zusätzlich zu den sechs beschlossenen Anlagen den Bau von acht weiteren Akws vor, die bisher als "Option" von der Regierung diskutiert worden seien, sagte Energieministerin Agnès Pannier-Runacher am Sonntag der Zeitung "Tribune Dimanche". Insgesamt sei der Bau von 14 Reaktoren im Gespräch.
WeiterlesenTrockenes und frostiges Wetter: Hoffnung auf Entspannung in Hochwassergebieten
Mit dem Einzug von frostigem und weitgehend trockenem Wetter in Deutschland gibt es Hoffnungen auf eine Entspannung in den Hochwassergebieten. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach vom Sonntag lenkt ein Hochdruckgebiet zunehmend trockene arktische Luft nach Deutschland. Ab Montag wird in fast allen Teilen Deutschlands Dauerfrost erwartet, begleitet von viel Sonne.
WeiterlesenDeutsches Rotes Kreuz schickt Hilfsgüter in Gazastreifen
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) schickt rund 59 Tonnen Hilfsgüter für die Zivilbevölkerung in den Gazastreifen. Ein erster mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amtes organisierter Transportflug startete am Sonntag in Leipzig Richtung Ägypten, wie die Organisation mitteilte. Die Lieferung umfasst demnach 1020 Familienzelte, 1000 Planen für Notunterkünfte, sechs Hubwagen und 50 Rettungsrucksäcke. Ein zweites Flugzeug werde am Montag starten.
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