Eralp lehnt Berliner Olympia-Bewerbung ab
Weiterer herber Rückschlag für Berlin im nationalen Olympia-Schlussspurt: Am Tag nach der Abgeordnetenhauswahl in der Hauptstadt hat Elif Eralp, Spitzenkandidatin des Wahlsiegers Die Linke, deutlich Abstand genommen vom Pro-Olympia-Beschluss der bisherigen Landesregierung. "Ich habe ganz klar gesagt, dass ich beispielsweise die sechs Millionen (Euro;d.Red.), die schon für die Olympia-Bewerbung ausgegeben wurden, für eine Steuergeldverschwendung halte. Und es sollen ja noch viele Millionen, Milliarden dazukommen. Ich sehe keinen Vorteil für Berlin. Deswegen haben wir uns dagegen entschieden, Olympia zu unterstützen. Und das sehe ich auch heute noch so", sagte Eralp, deren Partei mit der Regierungsbildung beauftragt ist, am Montag bei einer Pressekonferenz.