Bundesgerichtshof bestätigt Hamburger Hafturteil gegen Hisbollah-Funktionär
Ein Funktionär der radikalislamischen Hisbollah, der auch in Deutschland für die Miliz arbeitete, ist nach einem Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) in Karlsruhe rechtskräftig zu einer Haftstrafe von fünfeinhalb Jahren verurteilt. Der BGH bestätigte nach Angaben vom Donnerstag ein entsprechendes Urteil des Oberlandesgerichts Hamburg. Dieses hatte den damals 50 Jahre alten Angeklagten im Juni der Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung schuldig gesprochen. (Az. 3 StR 505/24)
WeiterlesenSexueller Übergriff: Rubiales zu Geldstrafe verurteilt
Der frühere spanische Fußball-Verbandschef Luis Rubiales ist wegen eines sexuellen Übergriffs bei der Siegerehrung der Frauen-WM 2023 zu einer Geldstrafe in Höhe von 10.800 Euro verurteilt worden. Die Entscheidung gab der Nationale Gerichtshof am Donnerstag bekannt. Vom Vorwurf der Nötigung wurde der 47-Jährige wie die drei anderen Angeklagten freigesprochen.
WeiterlesenBochum: Horn bleibt nach Derbysieg im VfL-Tor
Timo Horn bleibt nach seinem erfolgreichen Debüt im Revierderby im Tor des Fußball-Bundesligisten VfL Bochum. "Die Entscheidung haben wir gerade nach dem Training den Keepern mitgeteilt", berichtete Trainer Dieter Hecking am Donnerstag: "Es war eine Entscheidung für Timo, nicht gegen Patti." Patrick Drewes, bislang die Nummer eins, hatte beim 2:0 gegen Borussia Dortmund wegen einer Erkrankung gefehlt. Für ihn sprang der Ex-Kölner Horn ein, der in seinem ersten Bundesligaspiel seit Februar 2022 überzeugte und gleich ohne Gegentor blieb.
WeiterlesenDeutsche spendeten 2024 mehr als fünf Milliarden Euro für guten Zweck
Im vergangenen Jahr haben die Deutschen 5,1 Milliarden Euro für den guten Zweck gespendet. Das waren zwei Prozent mehr als 2023, wie der Deutsche Spendenrat am Donnerstag in Berlin mitteilte. Innerhalb der Spendenlandschaft kam es 2024 zu Verschiebungen. Die Unterstützung der Not- und Katastrophenhilfe ging von 925 Millionen Euro auf 725 Millionen Euro zurück.
WeiterlesenBewährungsstrafe für Corona-Subventionsbetrug in Rheinland-Pfalz
Das Landgericht im rheinland-pfälzischen Kaiserslautern hat einen 27-Jährigen wegen Subventionsbetrugs mit falschen Coronatests im Umfang von mehr als 300.000 Euro zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er wegen Betrugs in zwölf Fällen, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. 29.000 Euro wurden von dem Angeklagten eingezogen.
WeiterlesenGetöteter Wachmann in Potsdamer Flüchtlingsheim: Zunächst keine Aussage in Prozess
Rund neun Monate nach einem tödlichen Angriff auf einen Wachmann in einer Potsdamer Flüchtlingsunterkunft hat vor dem Landgericht der brandenburgischen Landeshauptstadt ein Totschlagsprozess begonnen. Der angeklagte 38-jährige Mensch schwieg zum Prozessauftakt am Donnerstag, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Die Verteidigung erklärte allerdings, er bestreite die Vorwürfe.
WeiterlesenHabeck schließt Koalition mit SPD und Linken nicht aus
Grünen-Kanzlerkandidat Robert Habeck kann sich ein Bündnis mit der SPD und der Linken vorstellen. Den Sendern RTL und ntv sagte er nach Angaben vom Donnerstag, dass er eine rot-rot-grüne Koalition "natürlich nicht" ausschließen würde. Der Vizekanzler und Wirtschaftsminister sieht demnach große Ähnlichkeit mit den Interessen der Linken. Der Unterschied sei, dass die Grünen als aktueller Teil der rot-grünen Minderheitsregierung keinen rigiden Oppositionskurs fahren könnten.
WeiterlesenToter auf Güterzug in Rostock gefunden: Ermittler klären Identität
Ein vor rund zwei Wochen tot auf einem Güterwaggon in Rostock entdeckter Mann ist identifiziert worden. Es handle sich um einen 24-Jährigen aus der Stadt, teilte die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern am Donnerstag mit. Hinweise auf ein Verbrechen gebe es bislang nicht, die weiteren Ermittlungen dauerten an.
WeiterlesenMit Böllern hantiert: Zwei Kinder in Nürnberg mit Brandverletzungen
Beim Hantieren mit Böllern haben sich zwei Kinder in Nürnberg schwere und womöglich dauerhafte Brandverletzungen zugezogen. Die zwölf und 14 Jahre alten Jungen knieten bei dem Unglück vor einem Haufen von Pulver aus einem auseinandergebrochenen Böller, wie die bayerische Polizei am Donnerstag mitteilte. Das Pulver habe ein weiterer 14-Jähriger dann angezündet.
WeiterlesenBayerisches Gericht muss Urteil über Quarantäne in Pandemiezeit korrigieren
Der bayerische Verwaltungsgerichtshof muss eine Entscheidung über Quarantänemaßnahmen während der Coronapandemie korrigieren. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hob ein Urteil aus München am Mittwochnachmittag auf. Dabei geht es um eine Verordnung aus dem November 2020. (Az. 3 CN 5.23)
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