Sechs Monate Haft auf Bewährung für volksverhetzenden Livestream auf Tiktok
Wegen volksverhetzender Aufrufe zur Tötung israelischer Offizieller in einem Livestream auf der Videoplattform Tiktok ist ein 32-Jähriger von einem Amtsgericht in Hamburg zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Gericht sah es einer Sprecherin zufolge am Montag zudem als erwiesen an, dass er sich während der Übertragung auf seinem Tiktok-Account unter anderem herabwürdigend über jüdische Menschen geäußert und zum Dschihad aufgerufen hatte.
WeiterlesenRund zwei Millionen Unterschriften: Petitionen für Böllerverbot übergeben
In den Tagen seit dem Jahreswechsel haben in Deutschland rund zwei Millionen Menschen ihre Unterstützung für ein Böllerverbot bekundet. Der Berliner Landesverband der Gewerkschaft der Polizei (GdP) übergab am Montag dem Bundesinnenministerium eine Petition mit über 1,5 Millionen Unterschriften für ein Böllerverbot. Staatssekretärin Juliane Seifert (SPD) nahm sie nach Angaben eines Sprechers entgegen. Eine ähnlich gerichtete Petition der Deutschen Umwelthilfe (DUH) kam auf 510.000 Unterstützer, auch sie wurde an das Innenministerium übergeben.
WeiterlesenViereinhalb Jahre Haft für Millionenbetrug bei Handel mit Lebensmittelrestposten
Wegen Betrugs in Millionenhöhe beim gewerblichen Handel mit Lebensmittelsonderposten hat das Landgericht Hamburg einen Geschäftsmann am Montag zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt. Laut einer Sprecherin sah es die zuständige Kammer als erwiesen an, dass dieser unter anderem große Mengen Energydrinks und Nuss-Nugat-Aufstrich gegen Vorkasse an andere Gewerbetreibende verkauft hatte. Die versprochene Ware lieferte er allerdings nicht oder nur unvollständig.
WeiterlesenMehrere Pakete mit Kokain an ostfriesischen Inseln Borkum und Juist angespült
Ermittler haben mehrere Pakete mit Kokain an Stränden der ostfriesischen Inseln Borkum und Juist entdeckt. Diese wurden binnen mehreren Tagen dort angespült, wie das Zollfahndungsamt Hannover am Montag mitteilte. Woher die Pakete stammen, war unklar. Die Beamten nahmen Ermittlungen zu den Hintergründen auf. Strandbesucher wurden gebeten, sich von angespülten Paketen oder verdächtigen Gegenständen fernzuhalten.
WeiterlesenUNO: Mehr als 30 Millionen Menschen in Bürgerkriegsland Sudan auf Hilfe angewiesen
Nach 20 Monaten Bürgerkrieg im Sudan sind nach Angaben der Vereinten Nationen mehr als 30 Millionen Menschen in dem afrikanischen Land auf Hilfe angewiesen. Sie seien einer "beispiellosen humanitären Krise" ausgesetzt, hieß es am Montag in einer Erklärung. Zur Versorgung von rund 20,9 Millionen Menschen wurde ein Spendenaufruf in Höhe von 4,2 Milliarden Dollar (rund vier Milliarden Euro) gestartet.
WeiterlesenSkispringen: Schmid als Zweite in Villach weiter in Gelb
Skispringerin Katharina Schmid ist im neunten Wettkampf der Saison zum siebten Mal auf das Podest geflogen. Die Weltmeisterin musste sich auf der Normalschanze in Villach als Zweite einzig der Österreicherin Eva Pinkelnig geschlagen geben. Schmid baute mit jetzt 735 Punkten auch ihre Führung im Gesamtweltcup auf die Slowenin Nika Prevc (669) aus, die Dritte wurde.
WeiterlesenBlack Monday: Patriots feuern Mayo - Jaguars entlassen Pederson
Die über Jahre in der NFL dominierenden New England Patriots haben sich nach einer in allen Belangen enttäuschenden Saison von ihrem Headcoach Jerod Mayo getrennt. Diese Entscheidung gab die Franchise nach dem unerwarteten 23:16 zum Abschluss der Hauptrunde gegen die Buffalo Bills bekannt, mit dem der sechsmalige Superbowl-Sieger die Saison mit 4:13 Siegen beschloss.
Weiterlesen42-Jähriger stürzt bei Jagd nach Pokémon von Anleger in eiskalte Weser
Auf der Jagd nach einem Pokémon ist ein 42-Jähriger in Bremerhaven von einem Anleger in die eiskalte Weser gestürzt. Wie die örtliche Polizei am Montag mitteilte, verfolgte der Mann am Sonntag mit seinem Smartphone eines der Fantasiewesen aus der gleichnamigen Spielereihe und fiel dabei ins Wasser. Einer Begleiterin gelang es, den Verunglückten zu einer Treppe zu lotsen und ihn zu retten.
WeiterlesenDeutsche Politiker besorgt wegen möglicher FPÖ-geführter Regierung in Österreich
Deutsche Politiker haben sich besorgt wegen der möglichen Bildung einer von der rechtspopulistischen FPÖ geführten Regierung in Österreich geäußert. CSU-Chef Markus Söder sprach am Montag von einer Warnung an die deutsche Politik. Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) mahnte die demokratischen Parteien zur Bündnisfähigkeit untereinander. Die AfD sah sich in ihrer Kritik an einem Ausschluss von Koalitionen mit ihr durch andere Parteien bestätigt.
WeiterlesenRechtsextreme Straftaten 2024 auf Rekordhoch gestiegen
Die Zahl der rechtsextremen Straftaten in Deutschland hat im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht. Das geht aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linken-Gruppe im Bundestag hervor, die der Nachrichtenagentur AFP am Montag vorlag. Demnach verzeichnete die Polizei bundesweit bis zum 30. November 2024 33.963 Delikte im Bereich "politisch motivierte Kriminalität – rechts" - das sind bereits 17 Prozent mehr als im gesamten Vorjahr.
WeiterlesenIn den News