Experten der Bundesbank rechnen mit Inflation von bis zu fünf Prozent 2022
Die Fachleute der Deutschen Bundesbank rechnen für 2022 mit Gesamtinflation von bis zu fünf Prozent. "Ich erwarte, dass wir unsere Prognose für die Inflationsrate in Deutschland 2022 abermals anheben müssen", erklärte Bundesbankpräsident Joachim Nagel anlässlich der Vorstellung des Geschäftsberichts für 2021 am Mittwoch. Auch für den Euroraum sei mit einer höheren Inflationsrate zu rechnen. "Wir müssen die Normalisierung unserer Geldpolitik im Blick behalten", forderte Nagel.
WeiterlesenTaiwan: Welt darf vor "militärischen Aggressionen nicht die Augen verschließen"
Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen hat mit Blick auf den russischen Einmarsch in die Ukraine vor ähnlichen Bedrohungen für ihr Land gewarnt. "Das Engagement des ukrainischen Volkes für den Schutz seiner Freiheit und Demokratie und sein furchtloser Einsatz für die Verteidigung seines Landes stößt bei den Menschen in Taiwan auf tiefes Mitgefühl, denn auch wir stehen an der Front des Kampfes für die Demokratie", sagte Tsai am Mittwoch bei einem Treffen mit einer Delegation aus den USA.
WeiterlesenScholz und Bennett fordern sofortige neue Verhandlungen im Ukraine-Krieg
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Israels Regierungschef Naftali Bennett haben eine sofortige Wiederaufnahme der Verhandlungen im Ukraine-Krieg gefordert. "Es geht jetzt darum, dass die Diplomatie wieder eine sehr große Chance bekommt", sagte Scholz am Mittwoch bei seinem Besuch in Jerusalem. Bennett forderte einen sofortigen Waffenstillstand.
WeiterlesenDeutscher ESC-Vorentscheid solidarisiert sich mit Ukraine
Der Vorentscheid zum deutschen Beitrag für den Eurovision Song Contest (ESC) wird im Zeichen der Solidarität mit der angegriffenen Ukraine stehen. Bei der am Freitagabend laufenden ESC-Show soll eine "besondere Version" des Klassikers "Ein bisschen Frieden" dargeboten werden, wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) am Mittwoch in Hamburg mitteilte. Demnach soll sich der ganze Abend mit der Ukraine beschäftigen.
WeiterlesenBätzing kann sich verheiratete Priester in katholischer Kirche vorstellen
Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, der Limburger Bischof Georg Bätzing, würde eine Aufhebung des Zölibats begrüßen. "Ich persönlich wollte Jesus nachfolgen, und der war nicht verheiratet - das ist mein Ideal, aber ich kann mir natürlich verheiratete Priester vorstellen", sagte Bätzing der Zeitschrift "Bunte" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. Dies "würde die Kirche bereichern".
WeiterlesenMedien: Verstappen verlängert bei Red Bull
Formel-1-Weltmeister Max Verstappen geht in den kommenden Jahren offenbar weiter im Red Bull auf Titeljagd. Nach Angaben der niederländischen Tageszeitung "De Telegraaf" verlängert der 24-Jährige seinen bis 2023 datierten Vertrag um weitere vier bis fünf Jahre. Der lukrative Deal soll Verstappen demnach jährlich zwischen 40 und 50 Millionen Euro garantieren. Eine offizielle Bestätigung lag zunächst nicht vor.
WeiterlesenWirtschaftsexperten: Ukraine-Krieg könnte Energiewende ausbremsen
Der Ukraine-Krieg könnte nach Einschätzung von Experten die Energiewende ausbremsen. "Die Energiewende baut sehr stark auf Gas als Zwischenlösung – wobei Zwischenlösung heißt, für die nächsten 30 Jahre", sagte der Präsident des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Achim Wambach, dem "Mannheimer Morgen" vom Mittwoch. Ohne russisches Gas werde diese Rechnung jedoch "nicht aufgehen".
WeiterlesenMordprozess gegen zwei Brüder nach brutaler Tötung von Schwester in Berlin begonnen
Nach der brutalen Tötung ihrer Schwester hat ein Berliner Mordprozess gegen zwei Brüder mit einem Streit um den Dolmetscher begonnen. Die Verteidiger der afghanischstämmigen Angeklagten beantragten am Mittwoch vor dem Landgericht einen neuen Dolmetscher, weil der bestellte Übersetzer nicht für die afghanische Sprache Dari beeidigt sei. Die beiden Männer sollen ihre Schwester im Juli vergangenen Jahres brutal ermordet und die Leiche in einem Rollkoffer mit dem Zug von Berlin nach Bayern gebracht haben.
WeiterlesenErzeugerpreise für Rohholz erstmals seit 2014 gestiegen
Die Erzeugerpreise für Rohholz sind 2021 im Jahresvergleich um 14,8 Prozent gestiegen - das war der erste Preisanstieg gegenüber dem Vorjahr seit 2014. Wie das Statistikamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte, ist die Steigerung einerseits auf eine gestiegene Nachfrage nach Bauholz zurückzuführen, anderseits stiegen die Exporte von Schnittholz, etwa in die USA.
WeiterlesenPreis für Erdgas in Europa erreicht neues Rekordhoch
Der Preis für Erdgas hat in Europa angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine und der Wirtschaftssanktionen gegen Moskau ein neues Rekordhoch erreicht. Am Mittwoch wurde am wichtigen niederländischen Handelspunkt TTF eine Megawattstunde für 194,715 Euro gehandelt. Zuvor war wegen zunehmender Befürchtungen vor den negativen Folgen auf die Energieversorgung bereits der Ölpreis in die Höhe geschnellt.
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