Vergütung von Dax-Aufsichtsratschefs 2025 im Schnitt bei 465.000 Euro
Die Aufsichtsratsvorsitzenden der Unternehmen im Deutschen Aktienindex (Dax) sind im Geschäftsjahr 2025 im Schnitt mit 465.000 Euro vergütet worden. Wie aus der am Donnerstag veröffentlichten Vergütungsanalyse der Unternehmensberatung Mercer hervorgeht, ist die Spannbreite allerdings erheblich: Zwischen dem am höchsten und dem am niedrigsten vergüteten Aufsichtsratschef liege der Faktor fast beim Fünffachen, erklärte die Beratungsfirma. An der Spitze rangiert demnach die Deutsche Bank, gefolgt von der Allianz und Volkswagen.
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Nach Fund von toten Neugeborenen in Berlin Jugendliche tatverdächtig
Nach dem Fund eines toten Säuglings im Berliner Stadtteil Lichterfelde hat die Polizei eine Tatverdächtige ermittelt. Es handle sich um eine Jugendliche, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Sie sei nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in ein Krankenhaus gebracht worden. Nähere Angaben machten die Ermittler nicht.
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Undichter Motor bei Gebrauchtwagen: Kaufvertrag nicht automatisch aufgelöst
Bei einem undichten Motor mit Ölverlust eines Gebrauchtwagens hat der Käufer nicht automatisch das Recht, das Auto zurückzugeben. Das gilt dann, wenn es mit geringem Aufwand repariert werden kann, wie der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Donnerstag entschied. Er antwortete damit auf Fragen aus Österreich. (AZ. C‑307/25)
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Zehn Jahre Haft für tödliche Attacke auf Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz
Im Prozess um die tödliche Attacke auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz hat das Landgericht Zweibrücken den Angeklagten zu zehn Jahren Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er wegen Körperverletzung mit Todesfolge, wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag sagte. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass der damals 26-Jährige den Zugbegleiter Anfang Februar bei einer Kontrolle heftig gegen den Kopf geschlagen hatte.
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Grüne werfen Merz soziale Kälte und Versagen in Klimakrise vor
Die Grünen im Bundestag haben Kanzler Friedrich Merz (CDU) eine von Misstrauen gegenüber den Menschen geprägte Politik der sozialen Kälte und Versagen im Kampf gegen die Klimakrise vorgeworfen. "Man kann nicht ein Land regieren, wenn man die Leute ständig als Trickser, Täuscher und Faulenzer bezeichnet", sagte Fraktionschefin Katharina Dröge am Donnerstag in der Debatte über die Regierungserklärung von Merz.
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Schriftstellerin Christine Wunnicke erhält in diesem Jahr Georg-Büchner-Preis
Die Schriftstellerin Christine Wunnicke wird in diesem Jahr mit dem Georg-Büchner-Preis geehrt. Wunnicke erhalte die Auszeichnung "für ihr stets überraschendes und souverän konzipiertes Erzählwerk, das an so unterschiedlichen Schauplätzen wie Hollywood, Nagasaki oder Paris angesiedelt ist", teilte die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung am Donnerstag in Darmstadt mit.
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Erdogan verteilt bei Nato-Gipfel Revolver als Gastgebergeschenk
Gastgebergeschenk der besonderen Art: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat beim Nato-Gipfel in Ankara allen teilnehmenden Staats- und Regierungschefs einen Revolver überreicht. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) übergab die Waffe für den Transport nach Berlin ordnungsgemäß der deutschen Botschaft in Ankara, wie eine Regierungssprecherin der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag mitteilte. Dem britischen Premierminister Keir Starmer zufolge sind die Revolver mit dem Namen des jeweiligen Gipfel-Teilnehmers versehen. Auch eine Schachtel Munition sei beigelegt gewesen.
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Aktionstag der IG Metall gegen Sparpläne bei Volkswagen hat begonnen
Am Werk von Volkswagen in Osnabrück haben am Donnerstagmorgen nach Angaben der IG Metall Niedersachsen rund 70 Vertrauensleute und Betriebsräte gegen die Sparpläne des Autobauers demonstriert. Aktionen gegen den von der Gewerkschaft befürchteten Kahlschlag sind im Laufe des Tages an zahlreichen Standorten von VW und der Konzerntöchter Porsche, Audi und MAN geplant. VW-Gesamtbetriebsratschefin Daniela Cavallo wird am Nachmittag in Wolfsburg sprechen.
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Junge Union fordert sofortigen Rückzug Wegners von Spitzenkandidatur in Berlin
Die Junge Union (JU) hat den sofortigen Rückzug des Berliner Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner (CDU) von der Spitzenkandidatur für die anstehende Wahl zum Abgeordnetenhaus gefordert. Berlins JU-Chef Harald Burkart sagte dem Portal The Pioneer nach Angaben vom Donnerstag: "Kai Wegner sollte heute unmissverständlich erklären, dass er nicht mehr als Spitzenkandidat für das Amt des Regierenden Bürgermeisters antritt." Dies wäre "im Interesse der Stadt und der Partei", sagte der Chef des CDU-Nachwuchses.
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EuGH: Deutsche Förderung von Kraft-Wärme-Kopplung gilt nicht als staatliche Beihilfe
Die Förderung von Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) in Deutschland gilt nicht als staatliche Beihilfe und unterliegt damit weniger strengen Anforderungen. Das entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Donnerstag. Er bestätigte ein entsprechendes Urteil seiner Vorinstanz, des EU-Gerichts. Im Streit mit der EU-Kommission hatte Deutschland somit Erfolg. (Az. C-242/24 P)
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