Geldwäsche-Verdacht: Staatsanwaltschaft durchsucht Standorte der Deutschen Bank
Wegen eines Verdachts auf Geldwäsche haben Ermittler am Mittwoch Standorte der Deutschen Bank in Berlin und Frankfurt durchsucht. Die Vorwürfe richteten sich "gegen unbekannte Verantwortliche und Mitarbeiter der Deutschen Bank", erklärte die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main. Die Deutsche Bank habe "in der Vergangenheit Geschäftsbeziehungen zu ausländischen Gesellschaften" gehalten, die "wiederum im Verdacht stehen, selbst zum Zwecke der Geldwäsche eingesetzt worden zu sein".
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Nationalspielerin Hoffmann verlässt Leipzig im Sommer
Nationalspielerin Giovanna Hoffmann wird den Fußball-Bundesligisten RB Leipzig mit Ablauf ihres Vertrages im Sommer verlassen. Das verkündete der Verein am Mittwoch. Wohin es die 27-Jährige zieht, ist noch nicht bekannt, aus der Bundesliga sollen unter anderem der VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt interessiert sein.
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Macron nennt Grönland-Streit "strategischen Weckruf für Europa"
Der jüngste Streit mit den USA über Grönland ist nach Einschätzung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron "ein strategischer Weckruf für ganz Europa" gewesen. Unter anderem eine bereits 2023 geschlossene strategische Partnerschaft zwischen der EU und Grönland solle nun schneller umgesetzt werden, sagte Macron vor einem Arbeitsessen mit der dänischen Regierungschefin Mette Frederiksen und dem grönländischen Regierungschef Jens Frederik Nielsen am Mittwoch in Paris. Diese Partnerschaft sei auch wichtig mit Blick auf "strategische Rohstoffe", fügte Macron hinzu.
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Bundestag: Holocaust-Überlebende Friedman warnt vor zunehmendem Antisemitismus
Die Holocaust-Überlebende Tova Friedman hat im Bundestag zum Kampf gegen einen zunehmenden Antisemitismus aufgerufen. "Lassen Sie es nicht zu, dass der Antisemitismus wieder wächst", rief Friedman am Mittwoch den versammelten Politikerinnen und Politikern zu. "Der Antisemitismus ist nicht verschwunden, er hat sich angepasst." Die Geschichte lehre jedoch, "dass Hass niemals auf ein einziges Volk beschränkt bleibt. Wenn Antisemitismus geduldet wird, werden die demokratischen Werte an sich geschwächt".
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Bundesregierung korrigiert Konjunkturprognose für 2026 nach unten
Die deutsche Wirtschaft wird im laufenden Jahr nach Einschätzung der Bundesregierung weniger stark wachsen, als noch im Herbst erwartet worden war. "In der Projektion für 2026 geht die Bundesregierung von einem Wachstum von einem Prozent des realen Bruttoinlandsprodukts aus", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer am Mittwoch in Berlin. In ihrer Herbstprognose hatte das Bundeswirtschaftsministerium noch 1,3 Prozent vorhergesagt.
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Abschied von Ran Gvili: Herzog bittet Familie von letzter Hamas-Geisel um Vergebung
Israels Präsident Isaac Herzog hat die Familie des getöteten Ran Gvili, der letzten nach Israel zurückgebrachten Geisel aus dem Gazastreifen, um Vergebung gebeten. "Ich kann nur bedauern, Rani, dass ich dich zu Lebzeiten nicht kennengelernt habe", sagte Herzog in seiner bewegenden Rede bei der Trauerfeier zu Gvilis Beisetzung am Mittwoch in dessen Heimatstadt Meitar. An die Familie des im Alter von 24 Jahren getöteten Gvili gerichtet sagte Herzog: "Ich bitte Sie als Präsident um Vergebung, dass wir nicht für ihn da waren. Eine ganze Nation trauert heute mit Ihnen."
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EVP-Chef Weber fordert Berufung eines Europäischen Präsidenten
Der Vorsitzende der Europäischen Volkspartei, Manfred Weber (CSU), fordert die Schaffung eines neuen Amts in der EU: eines Europäischen Präsidenten. "Wir müssen aufhören, jeden Tweet aus Washington zu kommentieren, und endlich europäisch führen", sagte Weber dem "Spiegel" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. Weber schlug vor, dass nach der nächsten Europawahl das Amt der Kommissionspräsidentin zusammenführt wird mit dem Amt des Ratspräsidenten.
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Trump-Warnung an Teheran: "Die Zeit wird knapp"
US-Präsident Donald Trump hat den Iran zu Verhandlungen über ein Atomabkommen gedrängt und andernfalls mit militärischer Gewalt gedroht. Es sei zu hoffen, dass Vertreter Teherans rasch an den Verhandlungstisch kämen, um über ein "gerechtes und ausgewogenes Abkommen" zu beraten, erklärte Trump am Mittwoch auf seiner Onlineplattform Truth Social: "Die Zeit wird knapp."
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Olympia: Bundespräsident Steinmeier reist zur Eröffnung
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird Deutschlands Athletinnen und Athleten bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo auch vor Ort unterstützen. Am Eröffnungswochenende der Spiele (6. bis 8. Februar) ist das deutsche Staatsoberhaupt nicht nur beim feierlichen Einlauf in Mailand anwesend, sondern wird auch Wettkämpfe und Events an verschiedenen Standorten in Norditalien besuchen. Das teilte das Bundespräsidialamt mit.
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Greenpeace prangert Frankreichs Atomgeschäft mit Russland an
Die Umweltorganisation Greenpeace hat das trotz des Ukraine-Krieges andauernde Atomgeschäft Frankreichs mit Russland angeprangert. "Der Handel zwischen der französischen und der russischen Nuklearindustrie läuft weiter, als hätte Russland keinen Krieg gegen die Ukraine begonnen", betonte Pauline Boyer von Greenpeace Frankreich am Mittwoch. Frankreich unterstütze auf diese Weise die russische Wirtschaft "und damit auch ihre Kriegsmaschinerie", fügte sie hinzu.
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