Atomgespräche zwischen den USA und Iran im Oman
Im Konflikt zwischen dem Iran und den USA treffen sich am Freitag ranghohe Vertreter beider Länder zu Gesprächen im Oman. Die Gespräche finden nach Angaben des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi gegen 10.00 Uhr (Ortszeit, 07.00 Uhr MEZ) in Omans Hauptstadt Maskat statt. Die iranische Delegation wird iranischen Medien zufolge von Araghtschi angeführt, aus den USA werden die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner erwartet.
WeiterlesenEx-Bundesaußenministerin Baerbock lehnt Boykott der Fußball-WM in den USA ab
Die Präsidentin der UN-Generalversammlung und frühere Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat einen Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 abgelehnt. Ein Boykott "würde ja auch Kanada und Mexiko treffen, die ebenso Ausrichter sind", sagte Baerbock den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Freitagsausgaben). Sie halte nichts davon, "notwendige politische Debatten auf dem Rücken von Sportlerinnen und Sportlern auszutragen, die jahrelang auf eine Meisterschaft hingearbeitet haben."
WeiterlesenIranischer Regisseur Panahi fürchtet Opferung des iranischen Volkes bei Atomgesprächen
Der preisgekrönte iranische Filmemacher Jafar Panahi hat die Sorge geäußert, die Interessen des iranischen Volkes könnten bei den Gesprächen zwischen Vertretern der USA und des Iran am Freitag im Oman geopfert werden. "Das Volk hat in diesen Verhandlungen keinen Vertreter, und seine Interessen werden nie berücksichtigt", sagte Panahi am Mittwoch in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP in Paris. Das iranische Volk könne "leicht" geopfert werden.
WeiterlesenHavanna erklärt sich zu Gesprächen mit Washington "ohne Druck" bereit
Nach monatelangen Drohungen aus Washington hat sich die kubanische Regierung zu Gesprächen mit der US-Regierung bereit erklärt. "Kuba ist bereit, mit den USA in einen Dialog zu treten, einen Dialog über jedes Thema", sagte der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel am Donnerstag im Staatsfernsehen. Solche Gespräche müssten jedoch "ohne Druck oder Vorbedingungen" stattfinden, betonte er.
WeiterlesenPentagon-Chef Hegseth bleibt Nato-Verteidigungsministertreffen fern
Pentagon-Chef Pete Hegseth wird einem Treffen der Nato-Verteidigungsminister kommende Woche in Brüssel fernbleiben. Hegseth wird sich bei dem Treffen am 12. Februar von Staatssekretär Elbridge Colby vertreten lassen, wie ein Pentagon-Mitarbeiter am Donnerstag sagte. Ein Grund für Hegseths Fernbleiben wurde nicht genannt.
WeiterlesenSteigende Ausgaben schicken Aktienkurs von Amazon auf Talfahrt
Steigende Investitionsausgaben unter anderem in Künstliche Intelligenz haben den Aktienkurs des US-Internetriesen Amazon auf Talfahrt geschickt. Der Wert der Amazon-Aktie brach am Donnerstag im nachbörslichen Handel um mehr als acht Prozent ein.
WeiterlesenVenezuelas Parlament bringt Amnestiegesetz auf den Weg
Venezuelas Parlament hat ein Amnestiegesetz auf den Weg gebracht, das zu einer Freilassung aller politischen Gefangenen führen soll. Die Nationalversammlung in Caracas stimmte dem Gesetzestext am Donnerstag in erster Lesung einstimmig zu. Die Amnestie soll unter anderem für all jene gelten, denen "Terrorismus", "Verrat am Vaterland" und "Anstiftung zum Hass" zur Last gelegt wurde.
WeiterlesenOpenAI-Rivale Anthropic bringt neue Version von KI-Modell Claude heraus
Das KI-Unternehmen Anthropic hat im Wettbewerb mit seinem Rivalen OpenAI eine neue Version seines Chatbots Claude vorgestellt. Die Version Claude Opus 4.6 stelle einen Wendepunkt in der Art und Weise dar, wie KI komplexe berufliche Aufgaben bewältige, erklärte das Start-up aus San Francisco am Donnerstag.
WeiterlesenTrump für neuen Atomwaffenvertrag mit Russland
US-Präsident Donald Trump hat sich für einen neuen Atomwaffenvertrag mit Russland ausgesprochen. Trump schrieb am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social, es brauche einen "neuen, verbesserten und modernisierten Vertrag", der lange Bestand haben könne. Zuvor war das "New Start"-Abkommen ausgelaufen, mit dem die USA und Russland seit 2010 die Zahl ihrer atomaren Sprengköpfe begrenzt hatten.
WeiterlesenNordrhein-westfälischer Arzt erzielt Teilerfolg mit Klage gegen Abtreibungsverbot
Im Streit um ein Abtreibungsverbot hat der Chefarzt eines Krankenhauses in kirchlicher Trägerschaft in Nordrhein-Westfalen einen juristischen Teilerfolg erzielt. Das Landesarbeitsgericht in Hamm entschied am Donnerstag, dass der Gynäkologe Joachim Volz in seiner Privatpraxis weiter Schwangerschaftsabbrüche vornehmen darf. Im Rahmen seiner Arbeit für die Klinik darf diese das aber verbieten. Die Dienstanweisung sei "vom arbeitgeberseitigen Weisungsrecht gedeckt", erklärte das Gericht.
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