Münchener Post - Abgestürzte Drohne: Bundesanwaltschaft prüft möglichen Zusammenhang mit Leipzig

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Abgestürzte Drohne: Bundesanwaltschaft prüft möglichen Zusammenhang mit Leipzig
Abgestürzte Drohne: Bundesanwaltschaft prüft möglichen Zusammenhang mit Leipzig / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Abgestürzte Drohne: Bundesanwaltschaft prüft möglichen Zusammenhang mit Leipzig

Nach dem Fund einer abgestürzten Drohne in Niedersachsen wird eine mögliche Verbindung zu dem Drohnenvorfall vom Leipziger Flughafen geprüft. "Die Bundesanwaltschaft untersucht, ob es einen möglichen Zusammenhang geben könnte", sagte eine Sprecherin der Karlsruher Behörde am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP. Anfang der Woche war in der Nähe des Fliegerhorsts Wunstorf, der von der Bundeswehr betrieben wird, eine abgestürzte Drohne gefunden worden.

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Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) berichtete nun unter Berufung auf Sicherheitskreise, dass es sich um dasselbe Modell handeln solle wie jenes, das im August am Flughafen Leipzig entdeckt wurde. Ein Bauteil solle aus einem 3D-Drucker stammen, die Bauweise sei dem Vernehmen nach nicht auf dem Markt erhältlich. Den Bericht kommentierte die Bundesanwaltschaft nicht.

Diese ermittelt im Fall des möglichen Anschlagsversuchs von Leipzig. Anfang August war dort eine mit Sprengstoff beladene Drohne in der Nähe von ukrainischen Frachtflugzeugen entdeckt worden. Der Flughafen ist Umschlagplatz für militärische Hilfslieferungen an die Ukraine.

Die Bundesregierung machte Anfang September Russland für den versuchten Sprengstoffanschlag verantwortlich und kündigte neue Strafmaßnahmen an. Moskau weist die Vorwürfe zurück.

K.Lang--MP