Volleyballer scheiden im EM-Viertelfinale aus
Die deutschen Volleyballer haben bei der Europameisterschaft eine Sensation gegen Polen verpasst und sind im Viertelfinale ausgeschieden. Die Mannschaft von Bundestrainer Massimo Botti verlor am Dienstag im bulgarischen Sofia 0:3 (23:25, 17:25, 17:25) gegen den Titelverteidiger und Weltranglistenersten. Bester Scorer für Deutschland war Erik Röhrs mit zwölf Punkten.
Die Männer des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) kassierten damit die achte Niederlage im neunten EM-Duell mit Polen. Den einzigen Sieg auf der europäischen Bühne gegen den Nachbarn hatte Deutschland vor 33 Jahren gefeiert. Für das DVV-Team war es zudem die sechste Pflichtspielpleite in Serie gegen das polnische Team, das im Halbfinale in Mailand auf Belgien oder Slowenien trifft.
Die bislang letzte und einzige Medaille bei einer EM gewannen Deutschlands Volleyballer 2017. Damals verlor die Mannschaft knapp im Finale gegen Russland und sicherte sich Silber.
Doch auch ohne Edelmetall kann die DVV-Auswahl nun auf ein gutes Turnier zurückblicken, schließlich war Deutschland im vergangenen Jahr bei der WM bereits in der Vorrunde ausgeschieden. Langfristiges Ziel für das Team von Botti ist die Qualifikation für die Olympischen Sommerspiele 2028 in Los Angeles.
D.Johannsen--MP