Kabarettist Steimle sorgt bei AfD-Veranstaltung für Empörung mit Merz-Äußerung
Der Kabarettist Uwe Steimle sorgt mit seinen Äußerungen über ein mögliches Attentat auf Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) weiter für Empörung. Bei einer AfD-Veranstaltung in Sachsen-Anhalt hatte Steimle in Anspielung auf den Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg und mit Blick auf Merz gesagt: "Wo ist eigentlich Stauffenberg, wenn man ihn mal wirklich braucht?" Stauffenbergs Enkel warf dem Schauspieler in der "Bild"-Zeitung von Donnerstag "Geschichtsklitterung par excellence" vor.
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Bericht: Hitzewelle kostet deutsche Wirtschaft mindestens 6,3 Milliarden Euro
Die Hitzewelle im Juni ist der deutschen Wirtschaft einem Medienbericht zufolge teuer zu stehen gekommen. Die zweiwöchige Hitzeperiode habe die Wirtschaft mindestens 6,3 Milliarden Euro gekostet, berichtete das "Handelsblatt" am Donnerstag unter Berufung auf Berechnungen des Beratungsunternehmens Prognos. Den größten Anteil trug demnach das verarbeitende Gewerbe mit rund 1,9 Milliarden Euro, gefolgt vom Gesundheits- und Sozialwesen sowie dem Handel.
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Klingbeil und Hubig wollen härter gegen Steuerhinterzieher vorgehen
Wer Steuern hinterzieht, soll nach Willen von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und Bundesjustizministerin Stefanie Hubig künftig schärfer bestraft werden. Die beiden SPD-Politiker legten am Donnerstag einen Aktionsplan gegen Steuer- und Finanzkriminalität vor, der unter anderem vorsieht, die Straffreiheit bei Selbstanzeige in heutiger Form abzuschaffen. "Kriminelle sollen sich nicht mehr so leicht freikaufen können", sagte Klingbeil bei der gemeinsamen Vorstellung des Plans in Berlin.
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22-Jähriger nach Tötung von Gleichaltrigem auf offener Straße in Trier untergebracht
Ein 22-Jähriger, der einen gleichaltrigen Mann in Trier auf offener Straße erstochen haben soll, ist in einer geschlossenen forensischen Psychiatrie untergebracht worden. Gegen ihn wird wegen Totschlags ermittelt, wie die Staatsanwaltschaft in der rheinland-pfälzischen Stadt am Donnerstag mitteilte. Den bisherigen Ermittlungen zufolge soll der 22-Jährige das Opfer am Mittwochvormittag auf einem Gehweg aus unklarer Ursache angegriffen haben.
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Äußerungen von Merz zu Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss sorgen für Kritik
Die Aussagen von Kanzler Friedrich Merz (CDU) zu den geplanten Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss sind auf scharfe Kritik gestoßen. Die jüngsten Äußerungen von Merz und Familienministerin Karin Prien (CDU) zeigten, "dass sie die Lebenssituation von Alleinerziehenden und ihren Kindern nicht verstanden haben", sagte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) dem "Spiegel". Viele Alleinerziehende arbeiteten und seien trotzdem auf den Unterhaltsvorschuss angewiesen.
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Auto fährt in Rostocker Hafen in Warnow: Identität von totem Ehepaar geklärt
Im Rostocker Stadthafen sind zwei Menschen tot aus einem Auto geborgen worden, das in die Warnow gefahren war. Es handelt sich um ein Ehepaar aus Rostock - eine 87-jährige Frau und einen 88-jährigen Mann, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Umstände des Geschehens waren demnach weiterhin unklar. Das Auto werde kriminaltechnisch untersucht.
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Davies trainiert wieder in München
Der FC Bayern hat seinen ersten WM-Teilnehmer wieder. Nach der Rückkehr von der Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada hat Alphonso Davies am Donnerstag erstmals wieder eine individuelle Einheit auf dem Trainingsgelände des deutschen Fußball-Rekordmeisters absolviert. Der kanadische Nationalspieler war früh dran: Nach dem Aus im Achtelfinale mit dem Co-Gastgeber gegen Marokko (0:3) stünde ihm eigentlich noch länger Urlaub zu.
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Urteil zu Brückeneinsturz in Genua: Zwölf Jahre Haft für Ex-Chef von Autobahnbetreiber
Acht Jahre nach dem tödlichen Einsturz der Morandi-Autobahnbrücke im norditalienischen Genua ist der damalige Chef des Autobahnbetreibers zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Gericht in Genua sprach Giovanni Castellucci, zum Zeitpunkt des Unglücks Generaldirektor des Betreiberunternehmens Autostrade per l'Italia (Aspi), am Donnerstag unter anderem wegen fahrlässiger Tötung schuldig. Bei dem Unglück am 14. August 2018 waren 43 Menschen ums Leben gekommen.
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"Keine Fragezeichen": Hülkenberg bestätigt Audi-Zukunft
Der deutsche Formel-1-Fahrer Nico Hülkenberg wird laut eigener Aussage auch in der kommenden Saison für Audi fahren. "Ich weiß, dass das Team sehr zufrieden mit Gabi (Teamkollege Gabriel Bortoleto, Anm. d. Red.) und mir ist. Wir fangen gerade erst an. Das ist unser erstes Jahr als Team", sagte Hülkenberg am Donnerstag vor dem Großen Preis von Belgien: "Außerdem sind die Verträge sehr klar."
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Proteste in der Ukraine gegen Regierungsumbau - Neuer Kabinettschef vom Parlament bestätigt
Mitten im russischen Angriffskrieg hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erneut seine Regierung umgebildet - und damit viele Menschen in seinem Land vor den Kopf gestoßen. Insbesondere gegen den Rücktritt des beliebten Verteidigungsministers Mychailo Fedorow gab es am Donnerstag Proteste. Derweil bestätigte das Parlament den bisherigen Chef des staatlichen Energieversorgers Naftogaz, Serhij Korezky, als Nachfolger der nach nur kurzer Amtszeit entlassenen Regierungschefin Julia Swyrydenko.
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