Neue Runde direkter Gespräche zwischen Israel und Libanon in Washington
Nach ihren ersten direkten Gesprächen seit Jahrzehnten treffen sich in Washington erneut Vertreter Israels und des Libanon auf Botschafterebene. Bei der zweiten Gesprächsrunde am Donnerstag wird der Libanon nach Angaben von Präsident Joseph Aoun darauf dringen, die Waffenruhe zu verlängern. Dies umfasse auch "ein Ende der Zerstörung von Häusern und der Angriffe auf Zivilisten, Gotteshäuser, Journalisten sowie den Medizin- und Bildungssektor".
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Unions-Steuermodell stößt in SPD auf scharfe Kritik
Ein Steuermodell der beiden Unions-Finanzpolitiker Florian Dorn (CSU) und Yannick Bury (CDU) stößt beim Koalitionspartner SPD auf scharfe Kritik. SPD-Fraktionsvize Wiebke Esdar nannte die Pläne aus der Union "eine Belastung durch die Hintertür für Millionen Beschäftigte". Die Reichsten würden entlastet "auf Kosten der Betriebe und ihrer Beschäftigten", sagte Esdar am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP.
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Trump vor Staatsbesuch von Charles III. in den USA: König ist "fantastischer Mann"
Vor dem Staatsbesuch des britischen Königs Charles III. in Washington hat US-Präsident Donald Trump den Monarchen als einen "fantastischen Mann" bezeichnet. Dem britischen Sender BBC sagte Trump am Donnerstag in einem Telefon-Interview auf die Frage, ob der Besuch die beschädigten Beziehungen zwischen den USA und dem Vereinigten Königreich wieder reparieren könnte: "Ganz bestimmt. Er ist fantastisch. Er ist ein fantastischer Mann." Er kenne Charles schon seit vielen Jahren, fügte Trump hinzu.
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DM: Märtens mit Topzeit über 400 m Freistil
Schwimm-Olympiasieger Lukas Märtens hat im EM-Jahr erneut seine Topform unterstrichen. Bei den deutschen Meisterschaften in Berlin sicherte sich der 24-Jährige auf seiner Weltrekordstrecke 400 m Freistil in 3:41,76 Minuten am Donnerstag den Titel und blieb dabei nur knapp über der Weltjahresbestleistung des Chinesen Zhang Zhanshuo (3:41,55).
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EU-Gipfeltreffen mit Selenskyj in Zypern begonnen
Die EU-Staats- und Regierungschefs haben ihren informellen Gipfel in Zypern mit einer Debatte mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj begonnen. Selenskyj begrüßte dabei am Donnerstag den 90-Milliarden-Euro-Kredit für sein Land sowie ein neues Sanktionspaket gegen Russland, die zuvor von der EU endgültig beschlossen worden waren. Er forderte einen raschen EU-Beitritt seines Landes, konkrete Zusagen ließen aber auf sich warten.
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Pahlavi pocht auf Sturz der iranischen Führung und macht Druck auf Europäer
Der Exil-Oppositionelle Reza Pahlavi hat in Berlin zum Sturz der iranischen Führung aufgerufen und von den Europäern eine entschlosseneren Haltung gegenüber Teheran gefordert. "Wenn Sie glauben, Sie könnten mit diesem Regime Frieden schließen, irren Sie sich gewaltig", sagte Pahlavi am Donnerstag bei einer Pressekonferenz. "Es wird niemals Stabilität geben, wenn auch nur eine abgeschwächte Version dieses Systems überlebt." Der Berlin-Besuch des Schah-Sohns traf auch auf Protest, ein Demonstrant bespritzte ihn mit roter Flüssigkeit.
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US-Organisationen warnen vor Risiken bei Reisen zur Fußball-WM in den USA
Mehr als 120 US-Organisationen haben Fußballfans und andere USA-Reisende vor "schweren Verletzungen ihrer Rechte" während der Fußball-WM gewarnt. Die Bürgerrechtsorganisation ACLU begründete die Warnung an "Fans, Spieler, Journalisten und andere Besucher" am Donnerstag mit dem "drakonischen einwanderungs- und menschenrechtsfeindlichen Kurs" der Regierung von US-Präsident Donald Trump. Der Weltfußballverband Fifa müsse deshalb dringend Druck auf die US-Regierung ausüben.
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Iran "in die Steinzeit" bomben: Israel wartet auf "grünes Licht" von Trump
Israel ist nach den Worten von Verteidigungsminister Israel Katz "bereit, den Krieg gegen den Iran wieder aufzunehmen". Die Ziele seien "markiert", sagte Katz am Donnerstag in einer Videobotschaft. "Wir warten auf grünes Licht aus den Vereinigten Staaten – in erster Linie, um die Chamenei-Dynastie vollständig zu eliminieren", fuhr er mit Blick auf den obersten Führer Modschtaba Chamenei fort, der Nachfolger seines am 28. Februar getöteten Vaters Ali Chamenei ist. Darüber hinaus solle der Iran "ins dunkle Zeitalter und in die Steinzeit zurückversetzt" werden.
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"NYT": Irans oberster Führer Chamenei schwer verletzt - aber "klar im Kopf"
Der neue oberste iranische Führer Modschtaba Chamenei ist laut einem US-Medienbericht schwer verletzt, geistig aber klar. Die "New York Times" (NYT) berichtete am Donnerstag unter Berufung auf ungenannte iranische Regierungsvertreter, Chamenei habe aufgrund der Verletzungen, die er bei einem US-israelischen Angriff Ende Februar erlitten habe, die Entscheidungsgewalt "zumindest für den Augenblick" in die Hände von Generälen der Revolutionsgarden gelegt.
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Kein Zuschauerausschluss: UEFA belegt Bayern mit Geldstrafe
Trotz des Innenraumsturms einiger Anhänger im Champions-League-Spiel gegen Real Madrid kann der FC Bayern im Halbfinale gegen Paris Saint-Germain auf eine volle Münchner Arena setzen. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) beließ es bei einer Geldstrafe für den deutschen Rekordmeister, nachdem im Viertelfinal-Rückspiel gegen die Madrilenen (4:3) in der Vorwoche beim Sturm mehrerer Fans in den Innenraum unter anderem zwei Fotografen verletzt worden waren.
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